Rezepte

Unkraut? Ganz bestimmt nicht, Wildkräuter!!! Ein unverzichtbarer Begleiter in der Küche

  • Für viele ist es einfach Unkraut. Löwenzahn, Gänseblümchen, Knötterich und Co. Wir sehen das etwas anders. Deshalb stellen wir heute mal den oft sehr unterschätzten Löwenzahn vor.

Löwenzahn wächst überall in unseren Breiten, die Kinder nennen ihn Pusteblume, er ist extrem widerstandsfähig und bohrt sich überall durch um seinen gelben Kopf der Sonne entgegen zustrecken.

Löwenzahn ist besonders für die Leber zuträglich. Die Blätter enthalten viele Mineralsalze für Kaninchen viel zu schade, ab in den Salat damit. Provitamin A ist in den Blättern mehr enthalten als in Karotten, Vitamin C und B1, B2 und E. Aber so richtig hat es die Wurzel in sich. Sie enthält Inulin, ein für Diabetiker verträglicher Zucker. Der Milchsaft der Wurzel enthält Taraxin.

Die Blätter und vor allem die Wurzel sind hervorragend für die Blutreinigung zu verwenden. Sie wirken wassertreiben und leicht abführend, die Leber wird aktiviert und der gesamte Organismus gekräftigt.

Nun zu den Blüten, sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern aus Ihnen können wir ein hervorragendes Gelee herstellen. An dieser Stelle Danke an Jean-Marie Dumain für dieses sehr einfach aber super leckere Rezept.

  •  500 gr Löwenzahnblüten
  • 4 unbehandelte Zitronen
  • 1 unbehandelte Orange
  • 1,5 l Wasser
  • 1kg Gelierzucker

Löwenzahnblüten zusammen mit in Stücke geschnittenen Zitronen und Orange in einen grossen Topf geben, mit dem Wasser aufgeissen und zugedeckt etwa 1 Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen

Das ganze durch ein Sieb streichen, Den Zucker unter den Saft rühren und nochmals 5 Minuten kochen lassen. Das Gelee in Gläser abfüllen und die Gläser sofort verschliessen.

Ein Traum zu Quarkspeisen.

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